Online - Petition
 
Änderung der 2. Tierhaltungsverordnung
BGBl. II – Nr. 486/2004 Anlage 1, 2.10
Mindestanforderung für die Haltung von Katzen
 

Stand 11.05.2009:
Wie soeben gesehen, gibt es bereits eine Stellungnahme des Bundesministerium f. Gesundheit zu unserer Petition, die SEHR interessant ist:
www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIV/SPET/SPET_00007/fname_153960.pdf
Zitat:
Die Formulierung „bäuerliche Haltung" wird von den Initiatoren der gegenständlichen Petition offenbar missverstanden. Gemeint sind damit nicht Katzen, die der Landwirt tatsächlich als Heimtier hält. Für diese Katzen gelten zweifellos die selben Bestimmungen hinsichtlich der Tierhaltung wie für die Haltung aller anderen Katzen auch, dh. die Regelungen über Unterbringung und Pflege und insbesondere auch die Pflicht zur Kastration.
Der Begriff „bäuerliche Haltung" wird vielmehr als Sammelbegriff für Katzen verwendet, die neben den oben erwähnten, keinem Halter zuzuordnen sind, wie das häufig auf bäuerlichen Betrieben vorkommt. Es handelt sich dabei um Tiere, die vielleicht zwar regelmäßig auf einem bäuerlichen Hof mitgefüttert werden, aber ansonsten verwildert sind und als Streunertiere leben.

Stand 15.02.2009:
Die Petition wurde von NR Dietmar Keck am 26. Jänner 2009 neuerlich eingebracht: 10/PET (XXIV. GP) "Änderung der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl II Nr. 486/2004" Der weitere Verlauf kann unter „Geschichte/Parlamentarisches Verfahren“ nachgelesen werden, und zwar hier:
www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIV/PET/PET_00010/pmh.shtml

Stand 05.08.2008:
Die Petition wurde am 09. Juni von Herrn NR Dietmar Keck Frau Nationalratspräsidentin Präsidentin Mag. Prammer übergeben und sollte in der für den 2. Juli 2008 angekündigten Petitionsausschusssitzung behandelt werden.
Diese Sitzung fand jedoch nicht mehr statt. Nach Parlamentsauskunft treten die Ausschüsse erst wieder nach der Sommerpause zusammen.
Abgesehen davon muß eine Petition NEU eingebracht werden, wenn sich eine Regierung auflöst, wie es nun der Fall ist.
WICHTIG: Die bisherigen Unterschriften bleiben GÜLTIG. Und es kann auch weiterhin unterzeichnet werden. Danke!

Stand 02.07.2008:
Die Petition Katzen-Kastration - "Änderung der 2. Tierhaltungsverordnung (BGBl. II Nr. 486/2004", (43/PET) wird voraussichtlich im nächsten Petitionsausschuß am 2. Juli 2008 behandelt. Der weitere Verlauf sowie die eingeholten Stellungnahmen dazu kann hier verfolgt werden:
www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIII/PET/PET_00043/pmh.shtml

 
Ziel: 3500 Unterschriften online unterschrieben: 4044 handschriftlich: 1165
 

Wir appellieren, folgende Änderungen einzusetzen:
 

1. Einbeziehung der Katzen in sogenannter bäuerlicher Haltung hinsichtlich der Kastrationspflicht

Die Ausnahme "Katzen in bäuerlicher Haltung" stellt eine mit nichts zu rechtfertigende Ungleichheit vor dem Gesetz dar.
Den Katzenüberschuß zu töten ist für die meisten Bauern selbstverständlich und sie beschreiben nicht selten auch ganz offen ihre bevorzugte Tötungsart.
Katzen, welche von Tierfreunden vor dem Erschlagen gerettet und in die Tierheime gebracht werden, tragen regelmäßig zu deren Überfüllung bei.

 
2. Einbeziehung der Katzen ohne Zugang ins Freie hinsichtlich der Kastrationspflicht

Eine Katze ohne Zugang ins Freie nicht kastrieren zu lassen, kommt einer Tierquälerei gleich, vor allem bei Kätzinnen. TierärztInnen weisen immer wieder darauf hin, daß eine Dauerrolligkeit Krankheiten hervorruft und in Folge dessen auch zum Tod führen kann.
Ein weiteres Problem ist, daß Halter von Wohnungskatzen nur sehr selten ihre Fenster/Balkone sichern und immer wieder Katzen entkommen. Diese wiederum vergrößern die Streunerkatzenproblematik auch im städtischen Raum.

Mit freundlichen Grüßen

 
die Petition ist abgeschlossen, vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben
 
 
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